Salzgitter Volkstriathlon zur SFS Salzgitter

11. Salzgitter Volkstriathlon 2007

Nachträgliches Geburtstagsgeschenk

Andreas Voigt ging beim Triathlon „durch die Hölle“

LEBENSTEDT. Seit 2004 ist er immer dabei, aber in diesem Jahr wird Andreas Voigt die Reppnersche Bucht in besonderer Erinnerung behalten. Bei seinem vierten Salzgitter Volkstriathlon bekam er etliche Tritte auf den 500 Metern Schwimmstrecke zu spüren. „Das Reinspringen ins Wasser mit der großen Masse macht aber den Flair erst so richtig aus“, zeigte sich der Gebhardshagener unbeeindruckt von dem schwierigen Rennverlauf nach dem Startschuss.

Der 45-jährige hatte sich sehr gut auf den Triathlon vorbereitet. Er nutzte den Wettkampf als Standortbestimmung für seine Teilnahme am „Iron Man Frankfurt“ in wenigen Wochen. Nach 1:16:09 Stunden erreichte er als zweitschnellster Salzgitteraner und insgesamt 20. die Zeitnahme. Im Eifer des Gefechts wurde er von Hilbert Günther, der den zahlreichen Zuschauern die Namen der Athleten beim Zieleinlauf verkündete, irrtümlich als bester Salzgitteraner ausgerufen worden – eine Minute vor Voigt kam aber Bodo Sonntag aus Barum über den Zielstrich gelaufen. Voigt wird das sportlich fair anerkennen, für ihn zählte vor allem seine eigene Zeit. „Ich war schneller als im letzten Jahr, das wollte ich erreichen“, sagte der Industriemeister der Salzgitter Flachstahl AG zufrieden über sein Abschneiden, mit dem er sich fünf Tage nach seinem Geburtstag selbst ein nachträgliches Geschenk bereitete. Aufgewertet wird sein Resultat durch die Kräfte zehrenden, äußeren Bedingungen. Bei teilweise stürmischem Wind mussten die Athleten eine Schippe auf den normalen Kraftaufwand drauf legen. „Besonders die Radstrecke war heute die Hölle, aber wenn man das Ziel sieht, gibt man noch mal Gas“, schnaufte Voigt, der im kommenden Jahr unbedingt wieder dabei sein möchte, ausgepowert.